Demonstration gegen den Burschenbundball und sozialen Kahlschlag erfolgreich!

Als Bündnis „Linz gegen Rechts“ sind wir begeistert vom starken Zeichen gegen den rechten Burschenbundball und den sozialen Kahlschlag, den die ÖVP-FPÖ Regierung vorbereitet. „Der Burschenbundball ist das alljährliche Vernetzungstreffen des rechten Establishments aus Politik und WIrtschaft. 3800 Menschen haben ein lautstarkes und buntes Zeichen gegen die elitäre Politik der ÖVP-FPÖ gesetzt, welche die Lebenssituation von Arbeitslosen, Studierenden und alleinerziehenden Frauen massiv verschlechtert“, so Raffael Schöberl vom Bündnis „Linz gegen Rechts“. Weiterlesen

Große Proteste gegen Schwarz/Blau in Linz

Das Bündnis „Linz gegen Rechts“ ruft am Samstag zur Demo gegen die ÖVP/FPÖ-Bundes- und Landesregierung sowie den rechtsextremen Burschenbundball auf.

„Schwarz/Blau sitzt noch keine zwei Monate in Amt und Würden, doch die Liste an unsozialen Grausamkeiten ist bereits jetzt viel zu lang!“, zeigt sich Nina A. vom Bündnis „Linz gegen Rechts“ empört. ÖVP und FPÖ wollen den 12-Stunden-Arbeitstag bei einer 60-Stundenwoche einführen, es drohen flächendeckende Studiengebühren und Hartz IV für Österreich. „Während auf der einen Seite drastische Einschnitte im Sozialsystem drohen und Arbeitsrechte mit Füßen getreten werden, gibt es Steuererleichterungen für Superreiche – das ist Umverteilung von unten nach oben par excellence!“, kritisiert Hasan U. die Pläne der neuen Bundesregierung.

Demonstration „Sozialabbau im ganzen Land – Unsere Antwort: Widerstand!“
Samstag, 3. Februar 2018, 16:30 Uhr
Pfarrplatz Linz

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Demo gegen Schwarz/Blau und rechtsextremen Burschenbundball in Linz geplant

Das Bündnis „Linz gegen Rechts“, dem über 60 Organisationen angehören, ruft am 3. Februar 2017 zu Protesten auf.

Linz. „Der 12-Stunden-Arbeitstag, die flächendeckende Einführung von Studiengebühren, Hartz IV in Österreich,… Das sind nur einige Beispiele dafür, wie ÖVP und FPÖ einem Großteil der Bevölkerung das Geld aus der Tasche ziehen wollen, um den Reichen in diesem Land Millionen an Steuererleichterungen nachwerfen zu können“, kritisiert Raffael S. für das Bündnis „Linz gegen Rechts“ die Pläne der Regierungsparteien scharf. „Schwarz/Blau auf Landesebene zeigt mit der Einführung von Kindergartengebühren und den massiven Kürzungen bei Sozial- und Kulturvereinen bereits, wohin der Weg führen wird. Der soziale Kahlschlag soll uns mit voller Wucht treffen – dagegen wollen wir uns wehren!“

Das Bündnis „Linz gegen Rechts“ will nun an den großen Protesten gegen Schwarz/Blau anknüpfen und das Hauptaugenmerk auf die unsoziale Politik der neuen Bundesregierung legen. Weiterlesen

3. Februar, Demo in Linz: Sozialabbau im ganzen Land – Unsere Antwort: Widerstand!

Sozialabbau im ganzen Land – Unsere Antwort: Widerstand!
Samstag, 3. Februar 2018, 16:30 Uhr
Treffpunkt: am Pfarrplatz in Linz

Nein zu Schwarz/Blau und Nein zum rechtsextremen Burschenbundball in Linz!

Der 12-Stunden Arbeitstag und die 60-Stunden Arbeitswoche, Kindergartengebühren, Sozial- und Kulturvereine die ums Überleben kämpfen müssen, Studiengebühren und Hartz IV für Österreich – das und viele weitere Reformen gegen die Bevölkerung sind die Pläne, die die Schwarz-Blaue Bundes- und Landesregierung zu verantworten hat. ÖVP und FPÖ lassen den Großteil der Menschen ausbluten, um einer kleinen, reichen Elite Millionen an Steuergeldern und -erleichterungen nachwerfen zu können.

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13. Jänner 2018: Demo-Bus aus Linz gegen Schwarz/Blau!

Das Bündnis „Linz gegen Rechts“ organisiert für die Großdemonstration gegen Schwarz/Blau am Samstag, dem 13. Jänner, eine gemeinsame Busanreise. Infos dazu gibt´s auch auf Facebook:
https://facebook.com/events/1980315095517948

FPÖ und ÖVP planen massive Einschnitte im Pensions-, Gesundheits- und Sozialsystem, sowie Angriffe auf die Gewerkschaften und die Schwächung der Arbeiterkammer. Betroffen sind vor allem jene Menschen, die schon jetzt am stärksten unter dem bestehenden System leiden – Alleinerzieherinnen, Schutzsuchende, Menschen mit besonderen Bedürfnissen und viele andere; meist jene, die von den Wahlen ausgeschlossen werden und gar nicht mitbestimmen dürfen.

Unkostenbeitrag: 10 Euro (ermäßigt 5€)
Den genauen Abfahrtsort und alle weiteren Infos erfährst du nach der Anmeldung.

Hier geht´s zur Anmeldung: Weiterlesen

Spendenaufruf: Anklage & Prozess nach Protesten gegen rechtsextremen Kongress

Stinkbombe auf rechtem „Kongress“ in Linz – Anklage und Prozess wegen versuchter Sprengung einer Versammlung – Solidaritätsaufruf für AntifaschistInnen

Am 7. März 2017 müssen sich zwei AntifaschistInnen vor dem Bezirksgericht Linz für die Anklage der versuchten Sprengung einer Veranstaltung verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, übelriechende Buttersäure beim rechtsextremen „Kongress zur Verteidigung Europas“ eingebracht und so versucht zu haben, selbigen zu sprengen.

Wer heut‘ den Identitären applaudiert, wär ’33 mitmarschiert!

Am 29. Oktober 2016 fand in Linz der rechtsextreme „Kongress zur Verteidigung Europas“ statt, mitorganisiert von einschlägigen Gruppen wie beispielsweise der Identitären Bewegung Österreich, die Burschenschaft „Germania“, der Linzer Burschenschaft „Arminia Czernowitz“ und der rechten Zeitschrift „Neue Ordnung“. Trotz zahlreicher Kritik stellte das Land Oberösterreich die repräsentativen Redoutensäle als Veranstaltungsort zur Verfügung. Außerdem sicherte die Polizei den Kongress mit einem Großaufgebot ab und richtete eine Sperrzone ein, sodass Teile der Linzer Innenstadt nur für Kongressteilnehmende und Polizei zugänglich waren. Sogar die freie Presse wurde von dem „Kongress“ ausgeschlossen.

Was diese Gruppen eint, ist die Sympathie für autoritäre und unterdrückende Machtformen, die durch Hass und Angst stabilisiert werden. Auch etablierte NGOs wie Amnesty International weisen darauf hin, dass sich der Faschismus global auf dem Vormarsch befindet und in westlichen Ländern ein Klima des Hasses und Sündenbockdenkens vorzufinden ist, wie zuletzt in den 1930er Jahren. Gewalt gegen Geflüchtete, MigrantInnen und Frauen wird normalisiert und von der „Mitte der Gesellschaft“ zunehmend akzeptiert.

Daher gilt es, sich genau diesem Klima zu widersetzen und Zeichen dagegen zu setzen!

Zeichen setzen gegen dieses Klima aus Hass und Gewalt

Trotz der weitreichenden Sicherheitsvorkehrungen verbreitete sich kurz vor Beginn der Reden im Hauptveranstaltungssaal ein unangenehmer Geruch. In den Medien wurde von einem „Stinkbombenangriff auf rechtem Kongress“ berichtet.

J. und S. wurden als Tatverdächtige vor Ort festgenommen und die nächsten 8 Stunden in Haft genommen. Am 7. März 2017 wird vor Gericht die versuchte Sprengung einer Veranstaltung als Anklagepunkt verhandelt. Desweiteren droht ein zweites Verfahren wegen versuchter schwerer Sachbeschädigung.

Während rechtsextreme Hetze von der Staatsmacht geschützt wird, werden Antitaschist_innen von selbiger zunehmend kriminalisiert. Somit reiht sich dieser Prozess ein, neben ähnliche Verfahren, die ein abschreckendes Exempel statuieren sollen. Diese Represion richtet sich gegen uns alle.

Um das Verfahren und die damit verbundenen Kosten tragen zu können, sind die AktivistInnen auf Solidarität und Spenden angewiesen.

Als Bündnis „Linz gegen Rechts“ haben wir uns dazu entschlossen, die beiden AntifaschistInnen zu unterstützen und daher rufen wir alle antifaschistischen Kräfte dazu auf, sich solidarisch zu zeigen und einen kleinen Beitrag beizusteuern. Bitte spendet und lasst J. und S. mit den anfallenden Prozesskosten nicht alleine!

Kontoinhaberin: Bündnis Linz gegen Rechts
IBAN: AT93 5400 0002 0065 9688, BIC: OBLAAT2L
Verwendungszweck: „Kongress-Prozess 2017“

Wichtig: Die Spendensammlung basiert auf ehrenamtlicher Arbeit und deshalb wird auch der gesamte Betrage ohne Abzüge übergeben.