Schlagwort: rechte Gewalt

Bündnis „Linz gegen Rechts“ protestiert gegen rechte Gewalt

IMG_7035Rechtsextreme Übergriffe nehmen zu und der Zusammenhang mit rassistischer Hetze ist offensichtlich.

Hitlergrüße, faschistische Parolen und Nazigesten, gefolgt von brutalen Übergriffen auf MigrantInnen und AntifaschistInnen – das war die Bilanz der bisherigen Pegida-Aufmärsche in Österreich. AIlein beim ersten Aufmarsch in Wien kam es an diesem Abend zu zumindest sieben rechten Übergriffen. Seit dem Beginn der braunen Gruselmärsche ist aber nicht nur in Wien eine Zunahme rechtsextremer Gewalt zu beobachten – gerade auch in Linz und Wels wurden AntifaschistInnen mehrfach mit Drohungen und gewalttätigen Übergriffen bedacht. Weiterlesen

„Unsterblich“-Prozess: Antifaschismus ist kein Verbrechen!

Dass die österreichische Justiz auf dem rechten Auge viel zu oft blind ist, ist nun nicht sonderlich neu, das Vorgehen der Staatsanwaltschaft Wien in der Causa rund um den Angriff der Neonazi-Hooligantruppe „Unsterblich Wien“ auf eine Konferenz unserer Bündnisorganisation KOMintern in den Räumlichkeiten der ATIGF ist deshalb aber nicht weniger skandalös. Beinahe anderthalb Jahre ist es mittlerweile her, als am 27. Oktober 2013 rund 30 Neonazis mit Schlagstöcken, Bierflaschen und Ketten bewaffnet das Ernst-Kirchweger-Haus stürmten und dabei einen Genossen im Stiegenhaus tätlich angegriffen und krankenhausreif geprügelt hatten. Weiterlesen

Nach Pegida-Aufmarsch: Neonazis attackieren AntifaschistInnen

2-format43Neonazi-Angriff auf GegendemonstrantInnen ein weiterer, schockierender Beweis dafür, wie gefährlich Pegida ist.

Am Samstag, 21. Februar, marschierte die rechtsextreme Truppe von Pegida das zweite Mal in Linz auf. Verschwindend klein war die Anzahl der Pegida-AnhängerInnen. Über 2.700 Menschen schlossen sich hingegen dem Protest des Bündnisses „Linz gegen Rechts“ an und demonstrierten gegen rechte Hetze und Rassismus, rund 1.200 AntifaschistInnen versuchten sich anschließend dem recht überschaubaren Grüppchen von Pegida-AnhängerInnen in den Weg zu stellen. Dass die Rechtsextremisten dennoch einige wenige Meter marschieren konnten, war einzig allein dem größten Polizeieinsatz seit vielen Jahrzehnten in Linz, einer riesigen Sperrzone und einem stundenlangen Hubschrauber-Einsatz geschuldet. Weiterlesen