Artikel zu: Allgemein

Rechtsextreme VernetzerInnen laden zum Kongress

Am 29. Oktober wollen die selbsternannten „Verteidiger Europas“ ein Forum in den prunkvollen Redoutensälen des Landes Oberösterreich organisieren. Zu den ReferentInnen und AusstellerInnen wurde bereits viel geschrieben, wir haben uns nun die OrganisatorInnen des Kongresses näher angesehen. Zum Vorschein gekommen ist ein weit verzweigtes rechtsextremes Netzwerk inmitten von Linz.

Wer steckt hinter dem Kongress?

Sitz der Österreichischen Landsmannschaft (ÖLM), das "Ellbognergut". (Fotoquelle: stopptdierechten.at)

Sitz der Österreichischen Landsmannschaft (ÖLM), das „Ellbognergut“ (Fotoquelle: stopptdierechten.at)

Als offizieller Veranstalter des „Verteidiger Europas“-Kongress gilt der „Verein für Meinungsfreiheit und unabhängige Publizistik“. Seinen Sitz hat dieser Verein in einem stattlichen Bauernhof mit dem Hausnamen „Ellbognergut“, im Linzer Stadtteil Bindermichl-Keferfeld, in der Ellbognerstraße 60. Vereinsobmann ist Ing. Karl Winkler, der zugleich auch Besitzer des Objekts ist, das vom Archiv der Stadt Linz als Kulturdenkmal ausgewiesen wird. Auf den ersten Blick ist an diesem Vierkanter auch nichts auffällig, im Internet werden sogar Produkte ab Hof zum Verkauf angeboten. Weiterlesen

Wir fordern: Kein Mietvertrag für Rechtsextreme, Herr Pühringer!

Am 29. Oktober wollen die selbsternannten „Verteidiger Europas“ einen Kongress in den prunkvollen Redoutensälen des Landes Oberösterreich organisieren. Was als harmloses Forum getarnt ist, ist in Wirklichkeit ein Vernetzungstreffen von Rechtsextremen aller Couleur. Das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) spricht sogar von einer „neofaschistischen Schlagseite des Treffens“. Und wäre das nicht schon Skandal genug, stellt das Land Oberösterreich nun auch noch die prunkvollen Redoutensäle zur Verfügung.

Wir fordern die oberösterreichische Landespolitik und insbesondere Landeshauptmann Pühringer auf, die Mietverträge mit den Rechtsextremen sofort aufzukündigen. Denn in Linz darf es keinen Platz für rechte und rassistische Hetze geben!

Jetzt unterschreiben: http://linz-gegen-rechts.at/kein-mietvertrag-fuer-rechtsextreme/

(Ausgebucht) Wir fahren gemeinsam zur Demo gegen den Wiener Akademikerball!

Am 29. Jänner 2016 werden deutschnationale Burschenschafter erneut zum Ball der extremen Rechten in der Wiener Hofburg antanzen. Kein Grund zur Freude, vielmehr aber Grund für uns, dagegen auf die Straße zu gehen! Als Bündnis „Linz gegen Rechts“ beteiligen wir uns an der Demonstration der Offensive gegen Rechts und organisieren eine gemeinsame Anreise mit dem Bus von Linz nach Wien und zurück. Weiterlesen

3. Oktober: Wir fahren zur Großdemo für eine menschliche Asylpolitik nach Wien!

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Die Plattform für menschliche Asylpolitik lädt alle solidarischen Menschen ein, gemeinsam mit den betroffenen Flüchtlingen am 3. Oktober gegen die rassistische Asylpolitik der Regierung auf die Straße zu gehen. Heißen wir alle Flüchtlinge willkommen, egal ob sie von Krieg, politischer Verfolgung, wirtschaftlicher Zerstörung oder aus anderen Gründen zur Flucht gezwungen werden – Fluchtgründe, die nicht zuletzt von den reichen Ländern durch Kolonialisierung und Ausbeutung geschaffen werden.

Als Bündnis „Linz gegen Rechts“ beteiligen wir uns an der Großdemonstration und dem anschließenden Solidaritätskonzert VOICES FOR REFUGEES und organisieren eine gemeinsame Anreise mit dem Bus von Linz nach Wien und zurück nach Linz. Weiterlesen

25. September in Linz Großdemo: „Lichter für Menschlichkeit!“

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Fluchtursachen bekämpfen und nicht Flüchtlinge!

71 Menschen mussten qualvoll ihr Leben lassen, weil es keine legalen Fluchtwege für sie gab. Das Sterben von Menschen auf ihrer Flucht ist damit auch in Österreich angelangt. Hinzu kommt, dass die unerträglichen Zustände im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen ungebrochen eine humanitäre Katastrophe darstellen und diese damit zum traurigen Sinnbild für die gescheiterte und unmenschliche Asylpolitik in Österreich geworden sind. Doch dahinter steckt politisches Kalkül! Denn natürlich könnte Innenministerin Mikl-Leitner verhindern, dass Kinder am nackten Boden schlafen müssen, Flüchtlinge in Zelten ausharren oder Mütter ihre Kinder in überhitzten Bussen zur Welt bringen zu müssen. Weiterlesen

Demo: Asyl ist Menschenrecht – Gemeinsam für eine menschenwürdige Unterbringung!

++ DEMO – 2. Juli 2015 – 18.30 Uhr – Volksgarten Linz ++

„We are human, not animals“, „Keine Zelte“ oder „Wir sind ohne Häuser“ – mit diesen Schildern demonstrierten letzten Donnerstag in Linz etliche Refugees friedlich gegen ihre menschenunwürdige Unterbringung in Zelten. Seit über einem Monat müssen in Linz rund 250 Flüchtlinge in Zelten ausharren. Regen, Hitze, Ungeziefer und völlige Isolation, daneben die Erinnerungen an die teilweise traumatischen Fluchterlebnisse: Das ist die aktuelle Lebensrealität der dort untergebrachten Flüchtlinge. KeineR kann ihnen sagen, wie lange sie noch in den Zelten bleiben müssen, wo sie später hinkommen werden und wie es weiter geht. Weiterlesen