Schlagwort: Rechtsextremismus

Bündnis „Linz gegen Rechts“ protestiert gegen rechte Gewalt

IMG_7035Rechtsextreme Übergriffe nehmen zu und der Zusammenhang mit rassistischer Hetze ist offensichtlich.

Hitlergrüße, faschistische Parolen und Nazigesten, gefolgt von brutalen Übergriffen auf MigrantInnen und AntifaschistInnen – das war die Bilanz der bisherigen Pegida-Aufmärsche in Österreich. AIlein beim ersten Aufmarsch in Wien kam es an diesem Abend zu zumindest sieben rechten Übergriffen. Seit dem Beginn der braunen Gruselmärsche ist aber nicht nur in Wien eine Zunahme rechtsextremer Gewalt zu beobachten – gerade auch in Linz und Wels wurden AntifaschistInnen mehrfach mit Drohungen und gewalttätigen Übergriffen bedacht. Weiterlesen

Wir verleihen Wimmer Ehrenzeichen für rechte Hetze und Rassismus!

wimmer_aktion1Anlässlich der Verleihung des „Ehrenzeichens um die OÖ. Jugend“ an Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer von der FPÖ protestierten heute AktivistInnen des Bündnisses „Linz gegen Rechts“.

Mit dem Ehrenzeichen sollen per Definition Personen ausgezeichnet werden, „die im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung um die Jugend des Landes Oberösterreich außergewöhnliche Verdienste erworben und hervorragende Leistungen erbracht haben“.

Detlef Wimmer wurde bereits 2012 aus dem Milizstand des Bundesheeres entordert und in den Reservestand versetzt – die Begründung des Bundesheeres war damals, dass von Wimmer aufgrund seiner persönlichen Kontakte zu Personen verfassungsfeindlicher bzw. bedenklicher Organisationen eine Gefahr für die militärische Sicherheit ausgeht. Weiterlesen

Pegida noch einmal in Linz? Sicher nicht! Auch am 21.02. gilt: „Kein Meter für Pegida!“

Am Samstag, den 21. Februar, will die rechtsextreme Truppe von Pegida das zweite Mal in Linz genau das versuchen, woran sie schon einmal scheiterten – nämlich ihren rassistischen und menschenverachtenden Müll auf die Straße zu tragen. Am 8. Februar protestierten rund 3.200 Menschen in der Stahlstadt gegen die rechte Hetze von Pegida und viele hunderte AntifschistInnen sorgten schließlich dafür, dass die RassistInnen nur wenige Meter weit kamen. Wie zuvor in Wien haben tausende Menschen gezeigt, dass der Widerstand gegen Pegida groß und breit ist.

Für uns steht jedenfalls fest: Sobald RassistInnen und Neonazis meinen, ihre Hetze auf die Straße tragen zu müssen, werden auch wir auf die Straße gehen und dagegen vielfältigen, bunten und lauten Protest organisieren. Und deshalb gilt auch am 21. Februar: Kein Meter für Pegida!

DEMO „Noch immer kein Meter für Pegida – Kein Platz für Rassismus in Linz!“
Samstag, 21. Februar 2015, um 13:30 Uhr
am Hauptplatz Linz vor dem Alten Rathaus

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/555763901193968/

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Demonstration & Sitzblockaden wichtiger Protest gegen deutschnationalen Rechtswalzer

Quelle: Robert Candrák

Quelle: Robert Candrák

Das Bündnis „Linz gegen Rechts“ wertet die Demonstration gegen den deutschnationalen Burschenbundball als Riesenerfolg! Über 2.200 Menschen folgten dem Demonstrationsaufruf und so konnte in Linz ein deutliches und unübersehbares Statement gegen Rechtsextremismus gesetzt werden. Nach dem offiziellen Ende und somit außerhalb unseres Einflussbereichs beteiligten sich viele hunderte Antifaschistinnen und Antifaschisten an Sitzblockaden gegen die rechte Großveranstaltung. Als Bündnis „Linz gegen Rechts“ begrüßen wir diesen gemeinsamen und entschlossenen Protest in Form friedlicher Blockaden, auch wenn wir selbst nicht dazu aufgerufen haben. Weiterlesen

Dr. Robert Eiter: »Der breite Widerstand gegen den Burschenbundball ist wichtiger denn je!«

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERARobert Eiter ist Mitbegründer und Sprecher des Oberösterreichischen Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus. In seinem Statement stellt er klar: »Der Burschenbundball ist ein Treffpunkt ewiggestriger Kreise, die ihre gefährliche Ideologie als unbedenklich darstellen wollen. Wer wie Oberösterreichs Landeshauptmann oder der Vizerektor der Kepler-Universität dieses Spiel mitspielt, indem er den Burschenbundball besucht, fördert den Rechtsextremismus und schadet der Demokratie, ob er es nun will oder nicht.«

Seit dem späten 19. Jahrhundert verbreiten die schlagenden Burschenschaften in Österreich eine völkische, antisemitische und antidemokratische Ideologie. 1938 gingen sie im Nationalsozialismus auf – entgegen ihrer eigenen Legendenbildung freiwillig, ja begeistert, hatten sie doch nach Kräften auf den „Anschluss“ hingearbeitet. Weiterlesen

Christina Götschhofer (AKS): »Wir zeigen, dass Diskriminierung in unserer Stadt keinen Platz hat!«

10626488_698493106901551_4657749400553955818_nChristina Götschhofer, Vorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen, stellt klar, dass wir nicht länger unsere Augen vor Diskriminierung und Xenophobie verschließen dürfen und weil es nun mal keine Toleranz der Intoleranz geben darf, ruft sie zur Teilnahme an der Demo gegen den Burschenbundball in Linz auf!

Wenn sich Rechtsextreme treffen und feiern wollen, ist es unsere Aufgabe zu zeigen, dass der Spruch „Keine Toleranz der Intoleranz“ nach wie vor gilt. Denn sobald ich durch die Meinung anderer in meiner Lebensweise eingeschränkt werde, kann ich nicht länger meine Augen vor Diskriminierung und Xenophobie verschließen. Faschismus ist nach wie vor keine Meinung, sondern ein Verbrechen – deswegen: ab auf die Straßen am 10. Jänner. Auch in Linz werden wir ein klares Zeichen für eine weltoffene Gesellschaft setzen und zeigen, dass Diskriminierung in unserer Stadt keinen Platz hat!

Christina Götschhofer,
Bundesvorsitzende Aktion kritischer Schüler_innen